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Simon: Planung Panasonic Wärmepumpe

Geplannte Bauteile

  • WP Aquarea M TCAP 9kw WH-WXG09ME8
  • WH-CME8 Steuermodule
  • Zusatzplatine (CZ-NS7P)
  • Trinwasserspeicher: 300 l
  • Pufferspeicher Größe ?

Hydraulikschema

Hydraulikschema Heizung

  • Siehe WH-CME8 Steuermodule Manual – Seite 15

Hydraulikschema Warmwasser

SG Ready

Die SG Ready (Smart Grid) Einstellungen an Ihrer Panasonic Aquarea T-CAP M-Serie (oder J-Generation) müssen im Installateur-Menü vorgenommen werden. Sie steuern damit das Verhalten der Wärmepumpe bei PV-Überschuss oder Netztarifen. [1, 2, 3, 4]

Für die Nutzung ist die optionale Zusatzplatine CZ-NS5P erforderlich. [1]

1. SG Ready an der Bedieneinheit aktivieren

  1. Schalten Sie die Wärmepumpe über die Bedieneinheit aus (Standby).
  2. Halten Sie die Zurück-Taste und die Pfeiltaste nach links gleichzeitig gedrückt, bis Sie ins Installateur-Setup gelangen.
  3. Navigieren Sie zu den Service-Einstellungen und aktivieren Sie die Eingänge für die SG-Ready-Steuerung. [1, 2, 3]

2. SG Ready Betriebsmodi konfigurieren

Über die beiden Schaltkontakte (EVU-Signal) erkennt die Wärmepumpe vier Betriebszustände: [1, 2]

  • Modus 1 (Kontakt 1 AUS, Kontakt 2 AUS): Normalbetrieb
    Die Wärmepumpe läuft nach ihren Standardeinstellungen und normalen Heizkurven.
  • Modus 2 (Kontakt 1 EIN, Kontakt 2 AUS): Abschaltbetrieb
    Der Verdichter und die Heizstäbe werden blockiert. Das System geht in eine definierte Sperrzeit (wird vom Netzbetreiber oder bei PV-Mangel genutzt).
  • Modus 3 (Kontakt 1 AUS, Kontakt 2 EIN): Empfehlung für PV-Überschuss
    Die Wärmepumpe geht in den erweiterten Betrieb für Heizen und Warmwasser. Das System nutzt den PV-Strom, um das Gebäude oder den Speicher thermisch zu überladen. Hier können Sie an der Heizungssteuerung einen Temperatur-Offset einstellen (z. B. Soll-Temperatur um +5 °C oder +10 °C erhöhen). [1, 2, 3, 4]
  • Modus 4 (Kontakt 1 EIN, Kontakt 2 EIN): Volllastbetrieb
    Der Verdichter und der Elektroheizstab werden maximal angesteuert, um aktiv Energie im Heizungspuffer oder Warmwasserspeicher zu speichern. [1, 2, 3, 4, 5]

3. Verkabelung und Anbindung

  • Der Anschluss erfolgt auf der Platine (oft als Klemme 16. SG ready bezeichnet).
  • Zur Steuerung per Photovoltaikanlage wird ein potentialfreier Relaiskontakt des Wechselrichters oder des Energiemanagementsystems (z. B. Smartfox, Solar-Log, ioBroker) mit den SG-Ready-Eingängen der Panasonic Platine verbunden. [1, 2, 3, 4]

siehe Bedienungsanleitung-Panasonic-M-SERIE.pdf

von https://lwp24.shop/mediafiles/panasonic/Panasonic_Produktvorstellung.pdf

WH-CME8 Handbuch

Für die Panasonic Aquarea T-CAP Generation M (9 kW) kommt die neue Zusatzplatine CZ-NS7P zum Einsatz. Sie ersetzt die älteren Platinen-Generationen (wie die CZ-NS4P) und bringt eine entscheidende Neuerung für das Energiemanagement mit: die Integration der 0–10-Volt-Leistungsregelung direkt neben den SG-Ready-Kontakten. [1, 2]

Hier ist die aktualisierte Funktionsübersicht für Ihr System mit der CZ-NS7P-Platine:

1. SG-Ready-Steuerung via CZ-NS7P (Digital)

Über die potenzialfreien Kontakte der CZ-NS7P schalten Sie weiterhin die standardisierten vier Smart-Grid-Zustände: [1, 2]

  • Zustand 1 (Normalbetrieb): Es gilt das Limit, das Sie als Standard-Stoppverbrauch im Hauptmenü eingestellt haben (z. B. 1,8 kW).
  • Zustand 2 (EVU-Sperre / §14a EnWG): Die Wärmepumpe wird netzdienlich gedrosselt oder abgeschaltet. Der Stoppverbrauch wird durch die Netzbetreiber-Vorgabe überschrieben. [1, 2, 3]
  • Zustand 3 (PV-Anhebung – Stufe 1): Die Wärmepumpe hebt die Zieltemperaturen (Heizung/Warmwasser) an. Das System erlaubt bewusst eine höhere Stromaufnahme, um die thermische Energie im Haus oder Puffer zu speichern. Der restriktive Stoppverbrauch wird temporär gelockert. [1, 2, 3]
  • Zustand 4 (PV-Maximalbetrieb – Stufe 2): Maximale Ausnutzung des Solarstroms. Der WPE-Stoppverbrauch wird weitgehend ignoriert, damit die Anlage bei Bedarf mit maximaler Effizienz und Leistung durchheizen kann.

2. Der Gamechanger der CZ-NS7P: Die 0–10-V-Leistungsregelung

Im Gegensatz zu älteren Modellen verfügt die CZ-NS7P über einen dedizierten 0–10-Volt-Eingang zur Begrenzung der Verdichterstromaufnahme. Wenn Ihr Energiemanager diese stufenlose Regelung unterstützt, hebelt dies den starren, manuellen “WPE-Stoppverbrauch” im Menü komplett aus: [, 2]

  • Dynamischer Stoppverbrauch: Statt eines festen Wertes im Display sendet Ihr Smart Home / Energiemanager eine Spannung zwischen 0 und 10 Volt an die CZ-NS7P.
  • Exakte Drosselung: Erkennt Ihr Wechselrichter beispielsweise 1.500 Watt PV-Überschuss, kann er die Wärmepumpe über die CZ-NS7P in Echtzeit exakt auf maximal 1,5 kW elektrische Leistungsaufnahme begrenzen.
  • Vorteil: Die Wärmepumpe läuft kontinuierlich weiter, moduliert sanft und bezieht keinen teuren Netzstrom für unvorhergesehene Lastspitzen.

Empfohlene Konfiguration mit der CZ-NS7P

  1. Im Basis-Menü: Stellen Sie den statischen WPE-Stoppverbrauch auf ca. 1,8 bis 2,2 kW. Das sichert den effizienten Betrieb im ganz normalen Heizalltag ohne PV-Signale. [1]
  2. Bei SG-Ready-Nutzung (Bit-Schaltung): Konfigurieren Sie im Installateur-Menü der M-Serie für den Zustand 3 den Stromverbrauchs-Modus (statt Kapazitäts-Modus). Geben Sie dort an, dass die Leistungsaufnahme bei aktivem PV-Kontakt auf einen moderaten Wert (z. B. max. 2,0 kW) gedeckelt wird.

Nutzen Sie zur Ansteuerung der CZ-NS7P die digitalen Relaiskontakte (klassisch SG-Ready) oder planen Sie die Verwendung des 0–10-Volt-Eingangs für eine stufenlose Leistungsbegrenzung?

Manuals

Zusatzplatine CZ-NS7P für Aquarea Wärmepumpen – Erweiterte Steuerungsfunktionen

Die optionale Zusatzplatine für alle Aquarea Wärmepumpen der Generation M bietet eine erweiterte Regelung und Steuerung für maximale Effizienz und Anpassungsfähigkeit. Durch zusätzliche Schnittstellen ermöglicht sie eine präzisere Kontrolle verschiedener Heiz- und Kühlfunktionen.

Verfügbare Schnittstellen

Diese Zusatzplatine verfügt über eine Vielzahl an Steuer- und Sensoreingängen, die eine erweiterte Integration und Funktionalität ermöglichen (geordnet im Uhrzeigersinn von links oben):

  • Raumthermostat 2
  • Mischventil 1
  • Mischventil 2
  • Verdichter-Stop
  • Schalter für Heizen/Kühlen
  • Smart Grid Signal für netzoptimierte Steuerung
  • Solar-Temperatursensor für Solarkollektoren
  • Begrenzung der Verdichterstromaufnahme (0-10V Steuerung)
  • Wassertemperatur Zone 1
  • Wassertemperatur Zone 2
  • Pooltemperaturfühler
  • Raumtemperaturfühler Zone 1
  • Raumtemperaturfühler Zone 2
  • Umwälzpumpe Zone 2
  • Umwälzpumpe Zone 1
  • Fehlersignal-Ausgang zur schnellen Störungsdiagnose
Published inSimon

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